Peer-Mentoring ist eine Form des kollegialen Austauschs und meint die Beratung von Gleichgesinnten in einer der Mentee-Gruppe. So kann ein solcher Austausch in der Promotion und Postdoc-Zeit helfen, Dinge klarer zu sehen, den Mut für den ersten Vortrag oder das Beantragen von prestigereichen Förderungen aufzubringen und für sich selbst eine geeignete Landkarte durch die verschiedenen Qualifizierungs- und Karrierestufen zu zeichnen. Diese und viele andere Aspekte, die in der Promotion und Postdoc-Zeit eine Rolle spielen, können im Peer Mentoring angesprochen werden.
Sie bekommen mit der Methode der Kollegialen Fallberatung ein Rüstzeug an die Hand; in selbst organisierten Gruppentreffen üben Sie die Methode weiter ein, lernen Ihre Peers kennen und erhalten wertvolle Rückmeldungen zu Ihren Fragen.
Peer-Mentoring 2 für – angehende – Promovierte und Postdocs:
Donnerstag, 5.3.2026, 9-13 Uhr:
Kick-off-Veranstaltung zum Kennenlernen der Methode der Kollegialen Beratung und zum Aufbau der Peer-Mentoring-Gruppen (in Präsenz)
Freitag, 10.04.2026, 9-13 Uhr:
Follow-up-Veranstaltung zur Vertiefung von Gesprächsinstrumenten innerhalb der Kollegialen Beratung (in Präsenz)
Donnerstag, 17.9.2026, 9-13 Uhr:
Abschlusstreffen und Stand der Dinge in den Peer-Mentoring-Gruppen (in Präsenz)
Peer-Mentoring 1 für Promovierende:
9.10.2026: 9-13 Uhr, 13.11.2026: 9-13 Uhr, 5.2.2027: 9-13 Uhr, 11.6.2027: 9-13 Uhr
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An wen richtet sich das Peer-Mentoring-Programm?
An alle – angehenden – Promovierenden und Postdocs der LUH, die sich über forschungs- und arbeitsrelevante Themen austauschen, die vor der Entscheidung für oder gegen einen beruflichen Weg, ein Förderformat oder etwa den Wechsel der Universität stehen und/oder die sich allgemein mit der Entwicklung ihrer nächsten Karriereschritte befassen möchten.
Dazu gehören beim Peer-Mentoring 1 alle Promovierenden der Leibniz Universität; Promovierende anderer Hochschulen Hannovers können sich im Einzelfall auch bewerben. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Promotion noch nicht begonnen, jedoch die feste Absicht zur Promotion haben, können sich in Ausnahmefällen ebenfalls bewerben.
Zum Peer-Mentoring 2 können Promovierende bis zu einem halben Jahr vor Abgabe der Dissertation bzw. vor der mündlichen Prüfung zugelassen werden, wobei genügend Zeit für das Programm und schon eine erste Tendenz und/oder Orientierung in Richtung eines – eventuell kurzen – Verbleibs nach dem Promotionsabschlusses vorhanden sein sollte. Nach dem Promotionsabschluss sind alle Postdocs mit Anbindung an die Leibniz Universität – oder in Ausnahmefällen an einer der anderen Hochschulen Hannovers – bewerbungs-berechtigt, so lange, bis sie erstmals auf eine (Tenure Track-)Professur berufen werden.
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Wie läuft das Programm ab?
Die von der Geschäftsstelle ausgewählten Teilnehmer*innen des Peer-Mentoring-Programms erlernen und vertiefen in Workshops die Methode der kollegialen Fallberatung. Ziel der Kick-off-Veranstaltung ist es, die Methode kennenzulernen, sich in der Peer-Mentoring-Gruppe zusammenzufinden und den selbstorganisierten Prozess der peer-geleiteten Treffen vorzubereiten. Die Folgeworkshops dienen dem Ausbau und der Vertiefung der Methode und der angeleiteten Anwendung der Methode auf konkrete Fallbeispiele.
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Auf welchen Zeitraum erstreckt sich das Programm und wie oft sollten sich Peer-Mentoring-Gruppen treffen?
Die Peer-Mentoring-Gruppe trifft sich regelmäßig über einen Zeitraum von einem halben Jahr.
Die Häufigkeit der Treffen obliegt den Gruppen selbst, wenigstens ein Treffen in zwei Monaten ist anzuraten. Drei bis vier Kontakte in der Gesamtlaufzeit sind anzustreben. Die Treffen können online oder in Präsenz durchgeführt werden.
Die einzigen festgelegten und verbindlichen Termine für das Programm in 2026 sind die oben bei den jeweiligen Programmlinien genannten.
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Wie kommen die Peer-Mentoring-Gruppen zustande?
Um eine Peer-Mentoring- Gruppe aufbauen zu können, sind bis zu acht (angehende) Postdocs nötig. Bei mehr Bewerber(n)*innen werden die Peer-Mentoring-Gruppen in der Geschäftsstelle der Graduiertenakademie aufgrund der Bewerbungsunterlagen zusammengestellt. Dabei wird versucht, eine möglichst große Passgenauigkeit im Hinblick auf Karrierephase, Ausrichtung der eigenen Karriereplanung und Motivation für die Bewerbung um den Platz im Peer-Mentoring-Programm zu erreichen.
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In welcher Sprache findet das Programm statt?
Beide Peer-Mentoring-Programme finden grundsätzlich auf Deutsch statt. Sollten sich jedoch Promovierende oder Postdocs für das Peer-Mentoring interessieren, die aus dem Ausland an die Leibniz Universität gekommen sind, ist auch für sie eine Teilnahme möglich – vorausgesetzt, sie verstehen genügend Deutsch, um den Workshops folgen zu können. Eigene Redebeiträge sind dann auf Englisch möglich.
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Wie unterstützt die Geschäftsstelle die Peer-Mentoring-Gruppen?
Wir bieten Ihnen Unterstützung…
- beim Aufbau und bei der Gestaltung der Gruppenarbeit,
- auf der Suche nach einem Raum für Ihre Peer-Mentoring-Treffen,
- bei der Suche nach einem Experten/einer Expertin, der/die für einen Impuls und Informationen zu einem Ihrer Peer-Mentoring-Gruppentreffen hinzukommt, etwa zu finanziellen oder organisatorischen Fragen rund um die Postdoc-Zeit und die weitere Karriereplanung.
- Und, wir kommen selbst gern als Experte/Expertin in Sachen WissZeitVG, Karriereplanung und Orientierungsfragen zu Ihren selbstorganisierten Treffen hinzu.
Bei möglichem Interesse an einem Einzeltandem mit einem außeruniversitären Mentor kann der Kontaktaufbau zu einem Kooperationspartner und weiteren Einrichtungen individuell und in Absprache mit der Geschäftsstelle vorgenommen werden: One-to-one-Mentoring.
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Wie kann ich mich anmelden?
Einzureichen sind:
- Antragsformular (s. unten)
- Lebenslauf
- ggf. Immatrikulationsbescheinigung
Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen unter dem Stichwort "Peer-Mentoring" nach Möglichkeit in einem PDF-Dokument an: graduiertenakademie@zuv.uni-hannover.de.
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Und wie kann ich mich vorbereiten?
Eine erste Vorbereitung passiert bald automatisch mit dem ersten Gespräch (telefonisch oder online), das Sie mit den Kolleginnen der Graduiertenakademie nach Einsenden Ihrer Bewerbung führen.
Nehmen Sie bitte außerdem unbedingt Ihren Kalender zum ersten Workshop, dem Kick-off-Treffen, mit! So können Sie gleich vor Ort Termine für die selbstorganisierten Treffen mit Ihren Peers vereinbaren.
Bei Fragen zum Programm oder zur Kurzbewerbung wenden Sie sich bitte an:
© Moritz Küstner/LUH
30167 Hannover
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