Neues aus der Wissenschaft
Ein Zollstock vor einem grünen Hintergrund, auf dem bunte Figuren stehen.  A folding rule in front of a green screen with little figures standing on it. Ein Zollstock vor einem grünen Hintergrund, auf dem bunte Figuren stehen.  A folding rule in front of a green screen with little figures standing on it. Ein Zollstock vor einem grünen Hintergrund, auf dem bunte Figuren stehen.  A folding rule in front of a green screen with little figures standing on it. © Ernst Rose/pixelio.de
Neues aus der Wissenschaft
Neues aus der Wissenschaft

Von Raubverlegern, Scheinkonferenzen und gutem wissenschaftlichen Arbeiten

Die von mehreren Medien durchgeführte Recherche zu sogenannten Raubjournalen und Scheinkonferenzen hat auch die Leibniz Universität Hannover erreicht. In der Vergangenheit waren offensichtlich zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Einladungen zur Teilnahme an zum Teil täuschend qualitativ wirkenden Konferenzen und zu Beiträgen in Zeitschriften mit vorgetäuscht hohem Impact-Factor und erfundenen Peer-Review-Verfahren betroffen. Dem ist die Leibniz Universität nicht nur mit einer Stellungnahme begegnet, sondern besonders auch mit Hinweisen zur TIB, die Empfehlungen zur Qualitätssicherung online gestellt hat, und zu Portalen, auf denen sich weitere Hinweise lesen und die Qualität einer Tagungseinladung oder einer Zeitschrift überprüfen lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zeitlich hätte es nicht passender sein können, dass auch die Graduiertenakademie ab kommendem Wintersemester ein Online-Tool zum selbstständigen Erwerb guter wissenschaftlicher Arbeitstechniken zur Vermeidung von (unbeabsichtigtem) Fehlverhalten anbietet. Begleitet wird das Angebot durch einen erneuten Kurs zur „Guten wissenschaftlichen Praxis". Die Graduiertenakademie berichtet in ihrem nächsten Newsletter.

 

Karriere mit Promotion – Zur Situation Promovierter innerhalb & außerhalb der Wissenschaft

Die berufliche Situation Promovierter besonders außerhalb der Wissenschaft könnte kaum besser sein. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Sie hat Promovierte mit Promotion im Jahr 2016 nach der Erwerbstätigkeit und ihrem Verbleib in Wirtschaft, öffentlichem Dienst und Wissenschaft gefragt. Die meisten sind drei Jahre nach Promotion außerhalb von Wissenschaft und Forschung tätig und das unter durchaus attraktiven Beschäftigungsbedingungen. Das und die Tatsache, dass ein größerer Bedarf an Promovierten in zahlreichen Bereichen außerhalb des akademischen Systems besteht, dürfen deshalb ermutigen. Zahlen über den längerfristigen Verbleib von Promovierten liefert das DZHW in den nächsten Jahren.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.